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FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig und immer weider gestellte Fragen rund um das Thema der Haartransplantation. Der FAQ-Bereich (Bereich Frequently Asked Questions) wird von uns vortaufend erweitert. Sollte Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden, schreiben Sie uns Einfach unter info@myhairmedical.de, unser Team wird Ihnen umgehend antworten.

Ab wann bin ich nach meiner Haartransplantation wieder arbeitsfähig?

Da wir Haartransplantationen ausschließlich gewebe-schonende durchführen und diese keine Auswirkungen auf das Herz- Kreislauf System hat, sind Sie in der Regel aus medizinischer Sicht bereits am 1. Tag nach der Haartransplantation gesellschaftsfähig.
Wir legen Ihnen jedoch ans Herz, sich nach der Transplantation körperlich für einige Tage zu schonen. Das heißt Sie sollten physisch anstrengende Arbeiten und Sport vermeiden.

In der ersten Woche nach der Behandlung ist es außerdem sinnvoll, eine lockere Kopfbedeckung zu tragen. Diese versteckt die sich bildende Kruste im Empfänger- Bereich der transplantierten Haare. Aus Erfahrung unserer Patienten empfehlen wir Ihnen, sich nach der Behandlung wenn möglich 1-2 Wochen krank schreiben zu lassen. In diesem Zeitraum ist die Kruste auf der Kopfhaut sichtbar, nach etwa 14 Tagen löst sich diese von selbst und fällt ab. Anschließend kann es im Empfänger- Bereich immer noch Rötungen geben, die in der Regel nach 2-3 Wochen abklingt. Diese kann man gegebenenfalls mit MakeUp oder mit einer Kopfbedeckung kaschieren.

Wann fangen die Transplantate nach einer Haartransplantation an zu wachsen?

Einige der Haarfollikel beginnen sofort nach der Verpflanzung an zu wachsen. Der restliche Teil braucht in der Regel 4-8 Wochen, um neue Haare hervor zu bringen. Der Grund dafür ist, dass das Wachstum der verpflanzten Haare in Phasen verläuft (siehe Haarzyklus). Einige der transplantierten Haare können nach der FUE Haartransplantation in die Ruhephase übergehen und beginnen dann erst später zu wachsen. Das heißt, dass Erscheinungsbild der Haare stabilisiert sich nach ca. 2- 6 Monate nach der Haartransplantation. Während dieser Zeit sollten Sie sich keinen Druck machen und sich auf das sich stetig verbessernde Endergebnis freuen.
Da der Heilungsprozess sich im Einzelfall unterscheidet, lässt sich nicht allgemein sagen, ab wann sich das optimale Endergebnis einstellt. Dieses kann nach 2 Monaten der Fall sein, unter Umständen aber auch nach 11 Monaten. Sprechen Sie gegebenenfalls mit uns, falls eine Nachbehandlung notwendig ist.

Wie hoch ist das Risiko, dass verpflanzte Haartransplantate wieder ausfallen?

Das Risiko, dass transplantierte Haare wieder ist ausfallen ist gering.
Wir stellen sicher, dass die zu verpflanzenden Haare aus einer „sicheren Spenderregion“ stammen. Das heißt, dass diese Haarfollikel vom Haarausfall nicht betroffen sind. Aus diesem Grund ist die individuelle Anamnese vorab sowie die Bestimmung Ihres Haarausfall Typs essentiell. Davon können wir ableiten, wo wir Spenderhaare entnehmen und verpflanzen können. Nach der Verpflanzung bleiben die gesunden Eigenschaften im Empfängerbereich erhalten und wachsen dort langfristig weiter. Mit anderen Worten könnte man sagen, dass die Erbinformation für lebenslanges Wachstum „mit verpflanzt“ wird.

Bei welchen Typen von Haarausfall eignet sich eine FUE Haartransplantation?

Allgemein ist eine Eigenhaartransplantation mit der FUE-Methode für alle Arten von Haarausfall hilfreich- sei es androgenetischer, kreisrunder oder diffuser Haarausfall, sowohl bei Männern wie bei Frauen. Einziges Ausschlusskriterium einer Haartransplantation ist krankheitsbedingter Haarausfall.

Stimmt es, dass die FUE Methode nur für genetisch bedingten Haarausfall sinnvoll ist?

Leider wird diese Behauptung zeitweise geäußert, häufig von Verfechtern der FUT/ Streifentechnik oder der Punch Technik. Es gibt einige Vertreter, die die komplikationslose und schonende FUE Methode kritisieren- entweder um ihre Methode besser dastehen zu lassen oder aus mangelndem Wissen.

Unsere Erfahrung sowie die anderer erfahrener FUE Spezialisten hat gezeigt, dass sich mit der FUE Methode fast alle Formen von Haarausfall erfolgreich behandeln lassen.

Als Patient haben Sie die Auswahl zwischen den verschiedenen Methoden.

Bei der Streifentechnik können langfristige Schäden beim Patienten entstehen, weswegen wir von dieser Methode abraten. Die häufigsten Komplikationen und Nachteile der FUT Technik ist zum einen die große Narbe die zurückbleibt. Zum anderen kann es als Folge der Haartransplantation zu Trauma-bedingtem Ausfall bzw. Ausdünnen der Haare rund um die Entnahmestelle kommen.

Als Fazit kann man sagen, dass es keine innovativere oder modernere Methode in der Haarchirurgie gibt wie die FUE Methode.

Gibt es ein Mindest- und Höchstalter für eine Haartransplantation?

Grundsätzlich kann eine Eigenhaarverpflanzung immer durchgeführt werden, solange es eine Spenderregion des Patienten mit gesunden Haaren gibt. Daher gibt es keine explizite Altersbegrenzung.

Jedoch ist wichtig zu sagen, dass das Ergebnis umso besser ist, je früher Sie sich für eine Transplantation entscheiden. Im fortgeschrittenen Stadium des Haarausfalls sind außerdem mit höheren Kosten zu rechnen, da die Anzahl der zu transplantierenden Grafts höher ist. Das raten wir Ihnen zu berücksichtigen, sollten Sie mit dem Gedanken einer Haartransplantation spielen und sich wegen des Zeitpunktes noch unsicher sein.

Wie funktioniert die Streifenmethode (FUT)?

Zuerst wird ein sogenannter Spenderhaarstreifen meist am noch behaarten Hinterkopf entnommen, da dort die Haare in der Regel die günstigen genetischen Informationen aufweisen und in der Regel am längsten wachsen. Aus diesem Spenderhaarstreifen werden die Eigenhaartransplantate entnommen, die an der Empfängerstelle eingesetzt werden.

Die Streifenmethode wird unter einer lokalen Betäubung in der Regel ambulant durchgeführt.

Welche Risiken hat eine FUT Haartransplantation?

Während und in Folge einer FUT Haartransplantation können folgende Komplikationen auftreten:

  • Verletzung von Blutgefäßen und Nerven, die unter Umständen zu Durchblutungsstörungen führen können
  • im Empfängerbereich kann es zu Entzündungen kommen, die die Wundheilung stören könnte und zum Absterben der betroffenen Transplantate führen könnte
  • Blutergüsse oder Nachblutung nach der Haartransplantation
  • Unverträglichkeit des örtlichen Betäubungsmittels
  • Hautschäden durch die elektronischen chirurgischen Instrumente
  • Abstoßungsrisiko der Haartransplantate im Empfängerbereich, die in Folge ausfallen
  • Schmerzen während und nach des Eingriffs können gegebenenfalls medikamentös behandelt werden
  • nach dem Eingriff können Narben sichtbar bleiben; hier ist in einigen Fällen eine Korrektur notwendig

Können für die Haartransplantation auch die Haare von anderen
Körperstellen dienen?

Theoretisch ja, aber diese Frage muss im Einzelfall mit Ihrem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Für die Erstbehandlung eignen sich die Haare vom Hinterkopf am meisten, da sie von der Stärke, dem Wachstumsverhalten und der Struktur am ähnlichsten sind. Haare von anderen Körperstellen können zur anschließenden Verdichtung genommen werden. Das macht in der Regel dann Sinn, wenn der Hinterkopf als Spenderregion erschöpft ist.

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