Haartransplantation oder Medikamente (Minoxidil und Finasterid)

Kategorie haartransplantation veröffentlicht am

Es kursieren zahlreiche Medikamente, Tinkturen, Shampoos und Pillen gegen Haarausfall im Internet und in den Apotheken. Häufig sind diese kostenintensiv und versprechen schnelle Erfolge. Wissenschaftlich konnte die Wirksamkeit der Großzahl der Produkte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Mit Hilfe von Langzeitstudien konnte die Wirksamkeit von 2 Produkte wissenschaftlich nachgewiesen werden: Minoxidil (Regaine) und Finasterid. Finasterid wirkt auf indirekte Weise: es blockiert das Enzym „5 Alpha- Reduktase“, welches Testosteron in das für die Haarwurzel aggressiv wirkende DHT umwandelt.

Studien belegen jedoch auch, dass Finasterid häufig die Fruchtbarkeit deutlich verringert.

Minoxidil (Regaine) kann den Betroffenen ebenfalls helfen, wenn man früh genug mit der Behandlung des Haarausfalls beginnt. Ob es anschlägt und die gewünschten Verbesserungen erzielen kann, sehen Sie jedoch erst nach einigen Monaten. Damit die Betroffenen ihr Wunschergebnis beibehalten können, müssen Sie die Medikamente regelmäßig anwenden. Die Kosten betragen durchschnittlich 1€ pro Tag, und das für den Rest Ihres Lebens. Denn eines ist gewiss: wird das Mittel abgesetzt, so setzt sich der Haarausfall fort. Und das manchmal schlimmer als vor Beginn der Einnahme.

Diesen Fakt sollte man sich vor Beginn einer langfristigen Medikamentenbezogenen Therapie von Haarausfall bewusst machen und alle Optionen sowie Vor- und Nachteile abwägen.

Die Kosten sind hierbei langfristig zu berechnen

Bei einer Haartransplantation bezahlen sie einmal eine höhere Summe, müssen sich dann jedoch nie wieder um Haarausfall kümmern oder im weiteren Verlauf Medikamente kaufen. Bei Medikamenten dagegen bezahlen Sie in kleineren Abständen zwar kleinere Summen, die sich aber dann langfristig betrachtet aufsummieren und bei einer Dauer von 5-8 Jahren in etwa den Kosten einer Haartransplantation bei MyHair Medical entsprechen.

Rechenbeispiele der langfristigen Kosten von Regaine (Minoxidil):

  • 90€ für 3 Monate
  • 360€ für 1 Jahr
  • 1.800 für 5 Jahre
  • 3.600 für 10 Jahre
  • 7.200 für 20 Jahre

Bei MyHair Medical bekommen Sie eine Haartransplantation ab 1.900€. Das wäre finanziell die günstigere Alternative ab 5 Jahren und 4 Monaten.

Neben dem Kostenfaktor gibt es ein weiteres Argument, das für eine Haartransplantation und gegen Medikamente spricht: die Nebenwirkung der Medikamente und die ‚Abhängigkeit‘ von Ihnen. Wollen Sie den gewünschten Effekt beibehalten, müssen Sie ihr Leben lang das Medikament nehmen. Sowohl Minoxidil als auch Finasterid haben Nebenwirkungen, die auf Dauer nicht zumutbar sind.

Nebenwirkungen von Minoxidil (Regaine)

  1. a) Sehr häufige Nebenwirkungen bei der oralen Einnahme von Minoxidil sind Veränderung der Haarfarbe, Herzrasen, Herzbeutelentzündung und Veränderung des Herzschlages (sichtbar am EKG). Häufige Nebenwirkungen sind Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel, Magen- Darm- Unverträglichkeiten sowie Wasser- und Salzansammlung im Körper. Gelegentlich kommt es auch zu einem Spannungsgefühl im Brustkorb.

Seltene aber dennoch nicht zu verschweigende Nebenwirkungen sind niedriger Blutdruck, Mangel an Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen, Allergische Reaktionen sowie Hautausschlag oder -entzündungen.

  1. b) Bei der äußeren Anwendung von Minoxidil können lokale allergische Reaktionen auftreten: Hautreizungen, -rötungen, Ekzeme oder trockene, schuppende Haut. Auch hier kann es zu Herzrasen, Schwindel, Ohnmachtsanfälle oder Brustschmerzen kommen. Auch plötzliche Gewichtszunahme oder geschwollene Gliedmaßen können auftreten. In diesen Fällen sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Behandlung einstellen.

Selten kommt es zu einem unerwünschten übermäßigen Haarwachstum am Körper, zum Beispiel auch Gesichtsbehaarung.

Finasterid Nebenwirkungen: Mehr Haare zu Lasten der Fruchtbarkeit?

Dieser Wirkstoff wurde ursprünglich zur Behandlung von Prostatavergrößerungen entwickelt. Man stellte bei der Gabe bereits einen positive Auswirkung auf das Haarwachstum fest, sodass dieser Wirkstoff ebenso hormonell bedingten Haarausfall therapieren soll.

Wie funktioniert Finasterid?

Finasterid beeinflusst den Hormonhaushalt des Körpers maßgeblich indem es die Umwandlung von Testosteron in das für die Haare schädliche DHT verhindert. Bei androgenetischem Haarausfall reagieren die Haarwurzeln empfindlich auf DHT, werden in Folge schwächer bis sie schließlich ausfallen und kahle Stellen auf der Kopfhaut hinterlassen. Finasterid wirkt diesem Mechanismus gezielt entgegen. Die Wirksamkeit von Finasterid wurde mehrfach in Studien nachgewiesen. Diesen nach half Finasterid in 90% der männlichen Probanden, ihren Haarausfall zu stoppen. Bei der Hälfte der Probanden wurde das Haar innerhalb 6 bis 12 Monate dichter und sichtbar voller.

Das Medikament ist nachgewiesen erfolgversprechend bei Haarausfall, doch ist es aufgrund seiner Nebenwirkungen stark umstritten. Die Betroffenen müssen erhebliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen, und das oft ein Leben lang.

Dieses verschreibungspflichtige Medikament birgt nicht zu verschweigende Risiken: Potenzstörungen, ein verminderter oder nicht vorhandener Libido oder aber wachsende Brüste sind häufige Nebenwirkungen. Der Spermiengehalt in der Samenflüssigkeit nimmt erheblich ab, was womöglich zu Unfruchtbarkeit führen kann. Daher ist die Anwendung des Mittels vor Allem bei jungen Männern mit Kinderwunsch fragwürdig.

Finasterid für Frauen und Jugendliche ungeeignet

Für Frauen ist Finasterid völlig ungeeignet, da der Wirkstoff bei weiblichem Haarausfall in der Regel wirkungslos ist. Für schwangere Frauen ist das Medikament sogar gefährlich, dass,da es zu Fehlbildungen der Geschlechtsorgane beim Fötus führen kann. Menschen, die regelmäßig Finasterid nehmen sollten daher auch auf keinen Fall Blut spenden.

Der Hersteller warnt außerdem von der Einnahme Jugendlicher, da der Wirkstoff die Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale vermindern kann.

Vorteile einer Haartransplantation im Vergleich zu Medikamenten

Finasterid, Minoxidil sowie alle anderen Medikamente können den Haarverlust lediglich minimieren, sie können bereits ausgefallenes Haar jedoch nicht erneut zum Wachsen bringen. Das heißt, Medikamente sind nur dann sinnvoll, wenn der Haarausfall noch nicht weit fortschritten ist. Je früher Sie mit der Behandlung anfangen, desto besser. Gesunde Haarwurzeln lassen sich fast immer retten, bereits kaputte Haarwurzeln lassen sich nur bei der Hälfte der Betroffenen wieder herstellen.

Sind die Haare bereits ausgefallen, hilft nur eine Haartransplantation.

Bei MyHair Medical bekommen Sie eine Lebenszeitgarantie für die Transplantate. Das heißt, dass Sie sich nach der Haartransplantation und der anschließenden Heilung keine teuren Produkte kaufen müssen- seien es Medikamente, Shampoos oder Tinkturen gegen Haarausfall. Das spart Ihnen Nerven, die ständige Auseinandersetzung mit dem Thema und langfristig spart das Ihren Geldbeutel.

Wegen den genannten Risiken und Nebenwirkungen der Medikamente sind Haartransplantationen zunehmend gefragt, da die verpflanzten (Eigen-)Haare ein Leben lang erhalten bleiben. Bei allen Formen von Haarausfall, auch dem erblich bedingten Haarausfall, bleiben die verpflanzten Haarfollikel nach der Transplantation erhalten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Risiken und Nebenwirkungen einer Haartransplantation deutlich geringer sind als die einer angfristiger Einnahme von Medikamenten. Außerdem sind Sie bei letzteren Ihr Leben lang vom Wirkstoff ‚abhängig‘. Bei einer Haartransplantation kümmern Sie sich einmal drum und dann ist das Problem Haarausfall geklärt.

Bei Betroffenen die unter genetisch bedingtem Haarausfall leiden, ist aus den genannten Gründen eine Haartransplantation häufig die effektivste und langfristig Erfolg versprechendste Methode. Unter den verschiedenen Methoden der Haartransplantation ist die FUE Methode die schonendste (narbenfreie) und modernste Möglichkeit zur Behandlung von Haarausfall.

Bei MyHair Medical erstellen wir Ihnen vor der Haartransplantation ein persönliches Behandlungskonzept. Mit Hilfe einer individuellen Anamnese bestimmen wir die Ursachen und Art ihres Haarausfalls und leiten daraus die optimale Behandlung ab.

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